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Erfolgreiche Geschäftsideen zum Anregen und Nachlesen:
die Repräsentantinnen und Repräsentanten der deGUT 2011


Niemand kann die Leidenschaft am Gründen besser vermitteln als Persönlichkeiten, die selbst den Weg in die Selbständigkeit mit Erfolg gegangen sind: Im Rahmen der deGUT stellen sich erfolgreiche und prominente Unternehmerpersönlichkeiten mit ihren individuellen Erfolgsgeschichten vor und geben live auf der Messe am 21. und 22. Oktober 2011  sowie in ihren Filmporträts (siehe unten) Tipps zum Start in die Selbstständigkeit.

„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen
der Glut! /deGUT-Repräsentantin Annette Roeckl (Roeckl Handschuhe & Accessoires GmbH & Co. KG) über Chancen und Herausforderungen bei einer Unternehmensnachfolge

Annette Roeckl leitet seit 2003 als erste Frau in sechster Generation das Unternehmen Roeckl Handschuhe & Accessoires GmbH als geschäftsführende Gesellschafterin. Das Münchner Familienunternehmen Roeckl steht für Handwerkskunst bei der Herstellung von Handschuhen und Accessoires: Aus bis zu 24 Einzelteilen werden die Modelle gefertigt und von Hand genäht. Dadurch sitzt ein Handschuh von Roeckl wie eine zweite Haut. 1839 von Jacob Roeckl als Handwerksbetrieb nebst Ladengeschäft gegründet wuchs die Firma in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen: 1873 war Roeckl „Königlich Bayerischer Hoflieferant“ und belieferte neben Bayerns König Ludwig II. auch die österreichische Kaiserin Elisabeth („Sissi“) mit seinen Produkten. Heute ist Roeckl europäischer Marktführer und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter in Deutschland und im europäischen Ausland. Annette Roeckl erzählt von ihren unternehmerischen Erfahrungen im Forum zum Thema Unternehmensnachfolge auf den Deutschen Gründer- und Unternehmertagen (deGUT) am 21.10.2011 ab 10.30 Uhr sowie im Filmporträt. mehr


Annette Roeckl im Filmporträt

Ali Güngörmüs, Gründer von Le Canard Nouveau, ist Repräsentant der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) 2011 / Filmporträt über den ersten und einzigen türkischen Sternekoch
  „Vom Einfachen das Beste“ – mit dieser Philosophie hat sich Ali Güngörmüs, Inhaber und Küchenchef des Restaurants „Le Canard Nouveau“ in Hamburg, ganz nach oben gekocht: Seit seiner Restauranteröffnung 2005 hat er zahlreiche Auszeichnungen für seine Kochkunst erhalten, unter anderem einen Michelin-Stern und 16 Punkte im „Gault Millau". Damit ist er der erste und einzige türkische Sternekoch weltweit. Im Filmporträt auf www.degut.de und live auf der Messe am 22.10.2011 um 10.30 Uhr erzählt der deGUT-Repräsentant von seiner Erfolgsgeschichte.


Ali Güngörmüs im Filmporträt

Güngörmüs, der in Tunceli in der Türkei geboren und in München aufgewachsen ist, hat seinen Erfolg Schritt für Schritt geplant. „Es war schon immer mein Ziel, mich mit spätestens 30 Jahren selbstständig zu machen“, so Güngörmüs. Mit 14 beginnt er in einem bodenständigen Wirtshaus eine Kochlehre und arbeitet nach seinem Abschluss erfolgreich als Koch und Küchenchef, hauptsächlich in der Sternegastronomie in München. Bereits als Angestellter erhält er seine ersten Ehrungen als Koch (z. B. „Entdeckung des Jahres 2004“ im Gault Millau). Dass er sein großes Ziel schon mit 27 Jahren erreicht, hat er seiner mutigen Entscheidung zu verdanken, für eine einzigartige Location von München nach Hamburg zu ziehen.mehr

Erfolgsrezept fürs Gründen auf amerikanisch / Die Unternehmerin Cynthia Barcomi spricht im deGUT-Filmporträt über amerikanische Gründermentalität und ihre Gründungserfahrungen in Deutschland
Gastronomin, erfolgreiche Kochbuchautorin und Fernsehköchin: Cynthia Barcomi, gebürtige Amerikanerin aus Seattle, hat sich in Deutschland schon lange einen Namen gemacht. Ihre beiden Cafés nach amerikanischem Vorbild gehören zu den beliebtesten in der Hauptstadt und fanden in den vergangenen zwei Jahrzehnten zahlreiche Nachahmer. Im deGUT-Filmporträt erzählt die Unternehmerin, welche Faktoren für ihren Erfolg maßgeblich waren und welche Rolle ihre Herkunft dabei gespielt hat.

 
Unternehmerinnenporträt mit Cynthia Barcomi

Nach ihrem Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft an der Columbia Universität kam Barcomi 1985 nach Berlin und arbeitete zunächst als Tänzerin, bevor sie 1994 – weit vor der großen Coffeeshop-Welle in Deutschland – ihr erstes Café „Barcomi’s Kaffeerösterei“ in Kreuzberg eröffnete. Ausschlaggebend war, dass ihr der deutsche Filterkaffee nicht besonders schmeckte und sie die ihrer Meinung nach zu Unrecht kritisierte amerikanische Esskultur nach Deutschland bringen wollte: „Damals in 1994 war Berlin eine Wüste, was Kaffee und Kuchen anging“, so Barcomi. Mittlerweile arbeiten 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Unternehmen. Aus ihren Rezepten macht die Selfmade-Köchin kein Geheimnis und verrät die beliebtesten in ihren zu Bestsellern avancierten drei Back- und Kochbüchern. mehr
 

„Unternehmertum ist bis zu einer gewissen Grenze auch Kampf!“
Die spannende Erfolgsgeschichte von Archibald Horlitz, Gründer von Gravis, in einem Filmporträt

Vom Verleih von zehn Computern zur größten deutschen Handelskette für Apple-Produkte und digitale Lifestyle-Artikel: Archibald Horlitz, Gründer von Gravis, hat es geschafft. In einem Filmporträt auf www.degut.de erzählt der Repräsentant der deGUT 2011, wie aus einer „Studentenbude“ das Unternehmen Gravis mit 28 Filialen in ganz Deutschland, 760 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 480 Millionen werden konnte.


Unternehmerporträt mit Archibald Horlitz

Alles fing für Horlitz eher zufällig an. Zunächst studierte er Bergbau-Ingenieurwesen in Aachen und Berlin. Dann brachte jedoch ein befreundeter Stanford-Student aus den USA, einer der ersten Mac-Besitzer überhaupt, 1985 den Ur-Mac in die Wohngemeinschaft von Archibald Horlitz mit. „Das war für mich die Initialzündung, eine Art Geistesblitz. Ich fand die Computer, die es damals gab, ganz fürchterlich, und es öffnete sich für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein neues Fenster, als ich den Macintosh sah mit der damals revolutionären Benutzeroberfläche und mit den Fenstern, die man öffnen und schließen konnte. Da wusste ich sofort, das ist die Zukunft des Computers“, erzählt Horlitz. So begann seine Leidenschaft für Computer. Der Rest seiner Erfolgsgeschichte liest sich fast ein bisschen wie ein Märchen. mehr
 

Altenpflege geht auch anders / Der erfolgreiche Unternehmer Lutz Karnauchow erzählt in einem Kurzfilm von seinem innovativen und nachhaltigen Pflegekonzept in Berlin und Brandenburg
Mit der Gründung seines berlin-brandenburgischen Unternehmens domino-world 1982 hat Lutz Karnauchow Bewegung in den deutschen Altenpflegemarkt gebracht und die Pflegedienstleistung völlig neu erfunden. In einem Filmporträt erzählt der Unternehmer und Repräsentant der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) 2011 von seinem innovativen, nachhaltigen Pflegekonzept, seinen Schwierigkeiten bei der Gründung – und was andere Gründer/innen von ihm lernen können.


Unternehmerporträt mit Lutz Karnauchow

domino-world ist ein Altenpflege-Unternehmen mit mittlerweile 11 Filialen und 520 Mitarbeitern, das täglich über 1200 alte und pflegebedürftige Menschen in Berlin und Brandenburg versorgt. „Normalerweise wird in der Pflege mehr oder weniger verwaltet und das bekommt den alten Leuten gar nicht gut. Die Altenpflege hat ja nicht gerade einen guten Ruf in Deutschland. Wir haben das völlig neu aufgezogen und arbeiten therapeutisch-rehabilitativ. Das heißt, als Bewohner liegst Du bei uns nicht einfach im Bett und wartest auf die nächste Mahlzeit, sondern Du musst arbeiten und Übungen machen“, so Lutz Karnauchow über sein Pflegeangebot. Sein patentiertes und mehrfach ausgezeichnetes Pflegekonzept besteht zu 50 Prozent aus Psychologie und zu 50 Prozent aus körperlichem Training. Das bedeutet, dass sich zum einen die Pflegekräfte intensiv um das seelische Wohlbefinden der alten und pflegebedürftigen Menschen kümmern und die geistigen Fähigkeiten trainieren. Zum anderen werden mit ganz gezielten Übungen die körperlichen bzw. motorischen Fähigkeiten der Bewohner verbessert, so dass sie wieder selbstständiger und fitter werden. mehr


Einfach zufrieden stellen reicht nicht mehr aus!“
Das Unternehmer-Ehepaar Clausing erzählt im Filmporträt auf www.degut.de von Gründungsschwierigkeiten und Erfolgsfaktoren des preisgekrönten „Hotel Zur Bleiche Resort & Spa“ im Spreewald

Christine Clausing, die zusammen mit ihrem Mann Heinrich Michael Clausing das international erfolgreiche „Hotel Zur Bleiche Resort &Spa“ in Burg/Spreewald gründete, fungiert als Repräsentantin der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) 2011. Sie möchte nicht nur jungen Unternehmer/innen Mut machen, „das zu tun, wofür ihr Herz schlägt“. In dem Kurzfilm verrät sie auch, welche Faktoren für ihren Erfolg maßgeblich waren.

Unternehmerpaar Christine und Heinrich Michael Clausing im Interview
 

Die „Bleiche“, die 1992 mit sechs Mitarbeitern startete, ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem mehrfach ausgezeichneten Hotel mit 180 Mitarbeitern gewachsen. Nach langer Standortsuche fand das Unternehmerpaar, das ursprünglich aus Bayern kommt, im Spreewald günstige Rahmenbedingungen. Der enge Bezug zur Region ist eine wichtige Grundlage für ihren Erfolg: Sie legten bei der Hotelgründung großen Wert darauf, die Besonderheiten der von der Unesco geschützten Spreewaldregion in der Gestaltung der Räume sichtbar werden zu lassen. So spiegelt sich der Bezug zur Landschaft bei der Auswahl der natürlichen Materialien wie Lehm, Stroh und Binsenmatten, Holz oder Naturstein von der Ausstattung über die Küche bis hin zu den Spa-Anwendungen wider. „Das Besondere an unserem Haus ist der Spreewald in seiner Einzigartigkeit, darauf baut natürlich auch das Hotel mit seinen Adaptionen auf“, erklären die Unternehmer. 

 


deGUT - Deutsche Gründer- und Unternehmertage - Die Messe für Existenzgründer und Unternehmer | Repraesentanten